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Zyklon BATSIRAI verstärkt sich

[01.02.2022]

Zyklon BATSIRAI verstärkt sich erneut und steuert auf be­wohnte Inseln im In­dischen Ozean zu. Dort ist es be­reits recht stür­misch ge­worden.


Zyklon BATSIRAI zieht seit vielen Tagen durch den Indischen Ozean. Er kommt dabei westwärts weiter und hatte auf seinem Wege schon einmal am 27. Januar Windgeschwindigkeiten von 167 bis 194 km/h erreicht. Nach kurzer Abschwächung wurde er am 29. Januar erneut zum Zyklon und verstärkte sich bis Ende des Monats auf 148 bis 176 km/h. Der zentrale Luftdruck lag bei 963 hPa.


So schnell, wie der Sturm anfangs entstand und innerhalb eines Tages sogar zum Zyklon wurde, so dynamisch geht es bei ihm weiter. BATSIRAI blieb bis in die letzte Nacht konstant stark, legte aber im Laufe des heutigen Tages wieder deutlich zu. Die Windgeschwindigkeiten betragen derzeit 167 bis 194 km/h, der zentrale Luftdruck ist auf 945 hPa gefallen.


Als Zyklon der Stärke 3 nähert er sich nun aber Mauritius und La Réunion. Dort werden bereits Windgeschwindigkeiten von 25 bis 40 km/h, in Böen bis zu 60 km/h registriert. Diese dürften in den nächsten Stunden weiter zunehmen. Außerdem ist mit stärkeren Regenfällen zu rechnen.


Zyklon BATSIRAI wird voraussichtlich knapp nördlich der beiden Inseln vorbeiziehen und Kurs auf Madagaskar nehmen. Auf dem Wege dorthin besteht die Gefahr einer weiteren Intensivierung, sodass am Wochenende am der Küste der ostafrikanischen Insel mit starken Unwettern zu rechnen ist.


Desweiteren ist derzeit weit vor der Nordostküste Australiens ein Sturm unterwegs, der zwar bereits Tropensturm-Stärke erreicht, aber noch keinen Namen erhalten hat. Sein Weg führt laut den Vorhersagen weiter in Richtung Ost-Südost. Damit bleibt er vorwiegend über dem Meer und erreicht am Wochenende die Fidschi-Inseln.


In den übrigen Meeren sind derzeit keine Tropenstürme unterwegs. Doch im südlichen Indischen Ozean braut sich bereits der dritte Sturm der dortigen Saison zusammen. Er wird in den nächsten Tagen an Kraft gewinnen und könnte der Spur BATSIRAIs folgen.


Redaktion meteo.plus