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Wärme räumt den Schnee weg

[21.01.2024]

Warme Luft aus dem Westen ver­drängt die Kalt­luft, die sich noch in Deutsch­land auf­hielt. Damit ver­schwin­det nun auch der Schnee, der bis in die tiefen Lagen vor­han­den war.


Hoch CORVIN über dem Alpenraum lenkt derzeit ein Tief nach dem anderen über den Norden und die Mitte Deutschlands. Zuerst sorgte Tief HELGA für etwas Wärme in Norddeutschland, dann folgten weitere Ausläuft eines Tiefs über Island. Nun kommt Tief IRIS vom Nordatlantik mit dem nächsten Wärmepaket.


Während gestern in Norddeutschland schon verbreitet Temperaturen um den Gefrierpunkt und leicht darüber auftraten, lag die Mitte und der Süden Deutschlands noch im Eiskeller. Nachts ging es örtlich auf zweistellige Frostwerte runter, tagsüber wurde die Nullgradgrenze selten erreicht. Der Schnee, der zuletzt gefallen war, blieb daher auch im Rhein-Main-Gebiet liegen.



Abb. 1: Schneebedeckte Weinberge im Rhein-Main-Gebiet am 21. Januar 2024.


In der Mitte Deutschlands hat sich die Kälte am längsten gehalten. Verbreitet werden am Main immer noch Temperaturen von -3 bis -5°C gemessen. Nördlich der Mittelgebirge liegen sie bei +2 bis +5°C. In Süddeutschland ist es etwas kühler, doch kaum noch Frost. Am Rhein zwischen Karlsruhe und Basel sind verbreitet 5 bis 8°C anzutreffen.


Die Temperaturen werden heute und in der kommenden Nacht auch in der Mitte über den Gefrierpunkt steigen. Damit wird auch der Schnee in dieser Region größtenteils verschwinden. In den höheren Lagen wird es je nach vorhandener Schneemenge ein wenig längern dauern.


Ab Wochenbeginn ist laut den aktuellen Vorhersagen verbreitet mit fast frühlingshaften Temperaturen zu rechnen. Vielerorts sind 5 bis 12°C möglich. Der Wind frischt dabei stark auf. Im Süden bleibt es etwas ruhiger, doch in der Mitte und im Norden sind 20 bis 50 km/h dabei. An der Küste auch bis 60 km/h. Regen ist überall immer wieder möglich. Am Montag ist erst einmal der Westen und der Norden betroffen. In den Tagen danach bleibt es auch in den übrigen Regionen recht durchwachsen.


Redaktion meteo.plus