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Sturmtief Zehra bringt Wind und Regen

[24.02.2020]

Mit Sturmtief Zehra kommt das nächste Tief, das Mitteleuropa viel Wind und Regen bringt. Das Wetter wird sich aber auch danach nicht ändern.


Über den Britischen Inseln hat sich Sturmtief ZEHRA bereits in den frühen Morgenstunden bemerkbar gemacht. Die folgende Grafik zeigt die Messwerte des Luftdrucks über den beiden Inseln. Das Zentrum liegt mit 994 hPa derzeit über Nordirland.



Abb. 1: Luftdruck-Messwerte über Großbritannien vom 24. Februar um 12 Uhr MEZ (11 UTC).


In Abbildung 2 ist die rotierende Windströmung deutlich zu erkennen, ebenso die Windstärken. Im Norden Schottlands werden in den Cairngorm-Mountains auf über 1200 Metern derzeit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h registriert. Auf den Anhöhen in Wales und am Ärmelkanal herrschen stellenweise Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h.



Abb. 2: Windrichtungen über Großbritannien vom 24. Februar um 12 Uhr MEZ (11 UTC).



Abb. 3: Windstärken über Großbritannien vom 24. Februar um 12 Uhr MEZ (11 UTC).


Das Sturmtief wird im Laufe des Tages auch für uns in Deutschland Wetter bestimmend. Vor allem ab dem morgigen Dienstag wird der Wind wieder deutlich auffrischen. Meist werden Windgeschwindigkeiten von 25 bis 40 km/h erreicht, im Norden Deutschlands sind vor allem in Küstennähe auch 60 km/h dabei. In Böen sind es oft 10 bis 20 km/h mehr. In den Tagen danach verlagert sich der stürmische Wind nach Süddeutschland und nimmt allmählich ab. Zum Wochenende hin kann es jedoch wieder turbulenter werden.


Regen gibt es in den nächsten Tagen wieder etwas vermehrt. Vor allem in der Mitte und im Süden sind teils 20 bis 30 Liter pro Tag und Quadratmeter möglich. Dies wird sich auch bis zum Wochenende hin derartig fortsetzen. Die Natur kann es auch gut gebrauchen. Die Pegel an den Flüssen könnten aber regional wieder auf kritische Höhen ansteigen.


Redaktion meteo.plus