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Schwere Gewitter im Anmarsch

[05.06.2019]

Den Südwesten Deutschlands haben bereits schwere Gewitter von Frankreich her erreicht. Es ist mit starken Niederschlägen und einer intensiven Gewitterfront zu rechnen.


Aus dem Südwesten zieht eine Kaltfront nach Deutschland hinein. Von den Niederlanden, über Belgien, Luxemburg und Ostfrankreich erstreckt sich eine Front mit starken Regenfällen und schweren Gewittern. Teilweise werden 12 bis 13.000 Blitze pro Stunde registriert. Die Front reicht im Bereich der nördlichen Vogesen bis in die Rheinebene und breitet sich an deren östlichen Ende weiter aus.



Abb. 1: Regenradar für Deutschland und die Nachbarländer (5. Juni 2019 um 23:30 MESZ).


Es ist davon auszugehen, dass die Front vor allem den Westen und Südwesten Deutschlands stark beeinträchtigen wird. Aber auch im weiteren Verlauf ist mit Starkregenereignissen zu rechnen. Derzeit zieht die Unwetterzone mit nordöstlichem Kurs weiter und baut sich dabei immer weiter nach Osten aus.


Die Regenmengen erreichen derzeit in Luxemburg und den nördlichen Vogesen stellenweise 30 Liter pro Stunde. Ansonsten sind es stündlich verbreitet 5 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Es ist daher davon auszugehen, dass regional Überschwemmungen auftreten werden. In der Front sind zudem starke Winde zu erwarten. Im Saarland treten derzeit Böen mit bis zu 70 km/h auf.


Redaktion meteo.plus