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Neuer Regen im Anmarsch

[21.02.2024]

Nachdem SIMONE und TALISA durch­zogen und meist mildes Wetter brachten, kommen nun UTE und VIVIENNE. Damit wird das Wetter wieder winter­licher und nasser.


Noch ist es in Deutschland verbreitet trocken. Nur im Nordosten und Osten des Landes ziehen vereinzelt Schauer durch. Doch gegen Mittag werden im Westen die ersten Regenwolken aufziehen und neuen Regen zu uns bringen. Über Großbritannien zieht bereits Tief VIVIENNE hinweg. Die folgende Grafik zeigt die Regenfront, die Irland bereits überquert hat. Der Norden Frankreichs und der Westen Belgiens meldet schon die ersten Schauer.



Abb. 1: Regenradar für Großbritannien am 21. Februar 2024 um 9:15 Uhr Ortszeit.


Gesteuert wird das Regentief von einem Tief namens UTE, dass sich südlich von Grönland und in der Region von Island aufhält. Es wirkt bis in unsere Breiten und drängt das Hoch zurück, dass sich über den Azoren und dem westlichen Mittelmeerraum befindet.


Temperaturen von 12 bis 14°C waren bei uns in den letzten Tagen nicht außergewöhnlich. Mit Tief VIVIENNE wird dies heute und morgen auch noch möglich sein. Doch die Regenfälle lassen diese Wärme nicht angenehm erscheinen. Im Westen Deutschlands sind in der kommenden Nacht und am morgigen Tag Regenmengen von 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter zu erwarten. In den Staulagen der Mittelgebirge kann es auch deutlich mehr werden.


Der Luftdruck wird bis Donnerstagabend immer weiter absinken. Von derzeit noch 1020 hPa wird es auf Werte von weniger als 990 hPa runtergehen. Das wird in vielen Regionen Windgeschwindigkeiten von 4 bis 5 Beaufort entwickeln. Es gilt daher eine gewisse Vorsicht im Bereich von Bäumen, vor allem in Wäldern.


Die nachfolgende Kaltfront wird bei uns die Temperaturen ab Freitag deutlich nach unten drücken, so die aktuellen Vorhersagen. Tagsüber sind dann meist nur noch 5 bis 6°C zu erwarten. Nachts kann es in den höheren Lagen leicht frostig werden. Dazu gibt es immer wieder mal Regenschauer. Es bleibt daher meist durchwachsen, nass, kühl und weiterhin eher trüb.


Redaktion meteo.plus