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Auf NADIA folgt ODETTE

[31.01.2022]

Hoch FRIEDRICH über dem Nord­at­lan­tik lenkt der­zeit ein Tief nach dem an­deren zu uns. Stür­mische und nasse Zeiten für Mittel­europa.


Tief NADIA hatte gestern und vorgestern schon für Turbulenzen gesorgt. Vor allem in den neuen Bundesländern kam viel Regen zusammen. Aber auch Sturm sorgte für einige Probleme. NADIA hat sich mittlerweile auf die Ostsee verlagert. Doch Hoch FRIEDRICH auf dem Nordatlantik hatte schon gestern das nächste Tief auf den Weg zu uns geschickt.


Tief ODETTE traf schon gestern Abend im Nordwesten Deutschlands ein und brauste vor allem über die Westhälfte Deutschlands nach Südosten weiter. In einigen Regionen war es in den Morgenstunden weiß geworden. Doch die heranströmende Warmluft ließ den Schnee meist schon wieder verschwinden. Derzeit zieht das Zentrum über Hessen hinweg und sorgt dort für stärkere Regenfälle. Aber auch im Westen und in weiten Teilen Süddeutschlands kommt einiges an Regen zusammen.


Laut den aktuellen Vorhersagen wird es morgen noch verbreitet Regen geben. Erst am Mittwoch zieht der Regen in die Südhälfte Deutschlands ab. Aber auch in Thüringen und Sachsen ist mit weiterem Regen zu rechnen. Damit ist jedoch keine Besserung in Sicht. Denn schon am Donnerstag geht es im Nordosten mit erneutem Regen weiter, der sich am Freitag auch in den restlichen Teilen des Landes einmischt. Im äußersten Südwesten kommt aber eher selten Nass vom Himmel. Am Samstag ist Besserung in Sicht, aber dann steigen die Temperaturen nicht mehr so hoch wie die Woche über. Im Süden sind dann 2 bis 5°C zu erwarten, im Norden 5 bis 8°C. Südlich der Donau könnte es dann nachts wieder etwas frostig werden.


Redaktion meteo.plus