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August erneut viel zu warm

[18.09.2019]

Der August war weltweit erneut viel zu warm. Eine Steigerung der klimatischen Abweichung fand vor allem in der Nordhemisphäre statt. In den Ozeanen war dies leicht stärker.


Die klimatischen Abweichungen haben im August zwar leicht abgenommen, doch lagen sie weiterhin weit über den Normalwerten. Dies resultierte vor allem aus einem positiven Trend in der Nordhemisphäre. Die Messwerte der weltweit verteilten Wetterstationen, aber auch die der Satelliten, stellten die gleichen Trends fest. Auch regional gab es da keine Unterschiede.


In der nördlichen Hemisphäre nahm laut den Messstationen das klimatische Plus um winzige 0,05°C zu, in der Südhemisphäre um 0,06°C ab. Auf den Kontinenten fallen die Trends teilweise stärker aus: Eine Zunahme um 0,03°C im Norden, aber eine Abnahme des klimatischen Plus um 0,27°C im Süden. Die Ozeane hingegen zeigen mit 0,02°C einen leicht positiven Trend bei der Zunahme der klimatischen Anomalie. Dieser findet ebenfalls in den Meeren der Nordhemisphäre statt. Ein Anstieg um weitere 0,07°C wurde verzeichnet.


Im Schnitt ist die Nordhemisphäre derzeit 1,14°C zu warm, die Südhemisphäre 0,7°C. Bei den Messungen durch die Satelliten wurden schwächere Werte festgestellt. Ein klimatisches Plus von 0,98°C im Norden, im Süden 0,41°C. Die Tropen sind demnach 0,634°C zu warm. Dort ist eine leichte Abnahme um 0,04°C feststellbar. Die Zunahme des klimatischen Plus im Norden wurde vom Süden mehr als kompensiert.


Die Satelliten stellten für die Kontinente des Nordens eine Steigerung der Klimaanomalie um weitere 0,13°C auf derzeit 1,05°C fest. Im Süden lag diese bei 0,61°C, was eine deutliche Abnahme um 0,62°C bedeutete. In den Ozeanen der Südhemisphäre fiel die Abnahme viel schwächer aus. Es wurde im Schnitt ein Plus von 0,38°C registriert.


Redaktion meteo.plus