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Zyklon HORACIO schwächt sich ab

[25.02.2026]

Seit Tagen zieht Zyklon HORACIO durch den Indi­schen Ozean und sorgt für stürmi­sche See. Nun schwächt er sich ab und löst sich bald auf. In an­deren Regio­nen könn­ten neue Stürme auf­treten.


Am 19. Februar bildete sich im südlichen Indischen Ozean ein Tropentief. Es war das elfte der aktuellen Saison. Einen Tag später verstärkte es sich zum Tropensturm und erhielt den Namen HORACIO. Mit dieser Sturmstärke zog es zwei Tage lang süd bis südwärtswärts weiter, ehe es sich in der Nacht zum 23. Februar zum Zyklon verstärkte.


Im Laufe des Tages intensivierte sich HORACIO immer weiter und erreichte schließlich bei einem zentralen Luftdruck von nur noch 933 hPa Windgeschwindigkeiten von 222 bis 269 km/h. Auch in den Stunden danach wütete er mit sehr hoher Stärke.


Seit gestern schwächt sich Zyklon HORACIO wieder ab und zieht weit nach Süden. Heute wurde er zu einem Tropentief herabgestuft, obwohl die Windgeschwindigkeiten noch immer 122 bis 1157 km/h betragen. Ob er sich in den nächsten Tagen noch einmal verstärkt, bleibt abzuwarten. Laut den aktuellen Vorhersagen wird er bald in südöstlicher Richtung weiterziehen und sich in die südliche Westwinddrift einklinken.


Weitere tropische Stürme sind derzeit nicht auf den Weltmeeren unterwegs. Vor der Nordostküste Australiens könnte sich jedoch bald ein Tropentief mit der Nummer 29U bilden. Auch an der Ostseite von Vanuatu ist ein Sturm möglich.


Redaktion meteo.plus