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Zyklon GEZANI streift Mosambik

[13.02.2026]

Zyklon GEZANI hatte zu­letzt Mada­gaskar über­quert und sich fast auf­ge­löst. Doch über der Straße von Mosam­bik ver­stärkte er sich wieder zum Zyklon und er­reicht nun Mosam­bik. Für Mada­gaskar ist die Gefahr aber dennoch nicht vor­bei.


In den letzten Tagen überquerte Zyklon GEZANI die mittleren Landesteile von Madagaskar. Der starke Sturm sorgte für kräftige Unwetter und schwächte sich dabei zum Glück rasch ab. Die Prognosen deuteten aber bereits an, dass der Sturm weiterziehen würde und weitere Länder getroffen werden könnten.


In der Straße von Mosambik verstärkte sich GEZANI erneut zum Zyklon und zog in südwestlicher Richtung weiter. Nun hat er die Küste von Mosambik erreicht und sorgt mit seinen Ausläufern bis weit ins Landesinnere für Unwetter. Die Windgeschwindigkeiten liegen im Sturm derzeit bei 148 bis 194 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt 964 hPa.


Laut den aktuellen Vorhersagen zieht Zyklon GEZANI mit südlichem Kurs über die Küstenregion Mosambiks hinweg und schlägt dann wieder einen Kurs auf das Meer ein. Dabei könnte er sich am Montag wieder der Südspitze Madagaskars annähern, um abschließend erneut einen Kurs in Richtung Süden einzuschlagen.


Weitere Stürme sind aktuelle nicht auf den Weltmeeren unterwegs. Potenzial baut sich derzeit an der Nordwestküste Australiens und westlich der Weihnachtsinseln auf. Aber auch in der Region östlich und nordöstlich von Neuseeland könnte sich ein Sturm bilden.


Redaktion meteo.plus