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Weiterhin niedrige Flusspegel

[30.07.2018]

Die Pegel an deutschen Flüssen befinden sich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. In einigen Regionen hat sich die Lage zudem verschlimmert.


Trotz der teils ergiebigen Regenfälle, die in den letzten Tagen in weiten Teilen des Landes niedergingen, konnten sich die Pegel nicht erholen. Viele Flüsse führen derart wenig Wasser, dass es für die Schifffahrt problematisch bleibt oder in anderen Abschnitten noch schlimmer wird.


Am Rhein hat sich die Lage in den letzten Tagen weiter verschlechtert. An immer mehr Messstationen fielen die Pegel in den Niedrigwasserbereich. Vor allem der Niederrhein, Mittelrhein und der nördliche Teil des Oberrheins ist hiervon betroffen. Am übrigen Oberrhein und weiter aufwärts liegen die Pegel jedoch auch nur noch knapp über den kritischen Werten, mit oft sinkender Tendenz.


An Weser, Mosel, Main und Donau liegen die Pegel aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Tage teilweise wieder knapp über Niedrigwasser. Doch ist absehbar, dass diese in den kommenden Tagen wieder absinken werden und erneut in den kritischen Bereich fallen. Am stärksten betroffen ist jedoch die Elbe. Fast auf ihrer gesamten Länge führt sie derzeit Niedrigwasser. Mancherorts kommt die Schifffahrt daher bereits zum Erliegen.


Redaktion meteo.plus