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Viele Stürme auf den Meeren

[15.08.2026]

In den letzten Tagen waren wieder viele tropische Stürme auf den Welt­meeren unter­wegs. Eini­ge haben sich auf­gelöst, an­dere werden nun ge­fähr­lich.


Am 12. August zog Tropensturm CHAN-HOM über die Mitte Japans hinweg und löste sich schließlich im Japanischen Meer auf. Der Sturm war deutlich schwächer als zuvor Taifun DOLPHIN, der über die südlichen Inseln Japans zog und noch im Osten Chinas für starke Unwetter sorgte.


Bis gestern zog noch Tropensturm NANGKA durch den Westpazifik. Sein Kurs in Richtung Osten bedeutete zum Glück keine Gefahr für bewohnte Gebiete. Zuletzt schwächte er sich zum Tropentief ab und löste sich auf. Ebenfalls in der Region unterwegs war Tropensturm PEILOU. Auch er hat sich bereits aufgelöst. Damit kehrt nach 17 Stürme eine ruhige Phase ein.


Ebenfalls am 12. August bildete sich im Nordatlantik mit CRISTOBAL der dritte Sturm der Saison. Dieses Mal nicht im Golf von Mexiko, sondern direkt im Nordatlantik. Doch seine Lebenszeit war kurz. Schon am Tag danach löste er sich wieder auf.


Zur gleichen Zeit bildete sich zum einen im Ostpazifik der 8. Sturm der dortigen Saison. Er wurde rasch zum Tropensturm und erhielt den Namen HERNAN. Doch schon am Tag danach schwächte er sich wieder zum Tropentief ab und zieht derzeit langsam in Richtung Hawaii weiter. Die Inselgruppe wird er aber sehr wahrscheinlich nicht erreichen.


Mit Tropensturm LALA bildete sich zudem vor zwei Tagen der erste Tropensturm direkt im zentralen Pazifik. Nachdem bereits andere Stürme durch die Region zogen, nimmt LALA nun Kurs auf Hawaii. Laut den aktuellen Vorhersagen trifft er dort in 12 Stunden ein. Aktuell werden auf den Inseln im Osten des Landes bereits Windgeschwindigkeiten von 30 bis 45 km/h gemessen. LALA wird voraussichtlich als schwacher Hurrikan durch die Region ziehen.


Die ruhige Phase im Westpazifik wird voraussichtlich Mitte der kommenden Woche wieder vorbei sein. Auch in der Karibik baut sich Potenzial auf. Ob es dort aber für einen Tropensturm ausreicht, bleibt abzuwarten. Auch vor der Küste Mexikos besteht die Chance auf einen weiteren tropischen Sturm.


Redaktion meteo.plus