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Viel Regen im Süden Deutschlands

[21.08.2025]

Das Wetter über Deutschland ist der­zeit drei­ge­teilt. Von den Küsten­ge­bieten bis zu den Alpen gibt es große Unter­schiede, die zwischen Herbst und Sommer wechseln.


Im Süden Deutschlands regnete es heute fast den ganzen Tag über. Im Norden war es wechselhaft bewölkt und kühl. In der Mitte hingegen sorgten anfangs nur hohe Schleierwolken, später aber auch Quellwolken, für einen kleinen Dämpfer. Die Sonne setzte sich dort aber durch.


Ein namenloses Tief führt derzeit von Dänemark kühle Luft zu uns in den Norden Deutschlands. Aktuell liegen die Temperaturen dort noch bei 16 bis 18°C und es frischt der Wind vor allem an der Küste etwas auf. Man könnte es als bereits als herbstliches Wetter bezeichnen.



Abb. 1: Temperaturen am Abend des 21. August 2025 in Deutschland.


In der Mitte Deutschlands sorgte Hoch LUISA II für eher sommerliches Wetter. Temperaturen zwischen 20 und 28°C wurden erreicht. Noch am Abend ist es mit 25 bis 27°C im Rhein-Main-Gebiet recht warm.


Im Süden Deutschlands hingegen herrscht wiederum bei 10 bis 18°C Herbst, nasser Herbst. Schon gestern schob Tief LUKAS viele Regenwolken aus dem Südwesten heran. Heute zog das Tief über den Norden Italiens weiter. Der Wolkenwirbel trieb nun viele Wolken von Nordosten an die Nordseite der Alpen. Dies sorgte verbreitet für kräftigen Regen, örtlich auch für Gewitter.



Abb. 2: Regenradar für Deutschland am Abend es 21. August 2025.


In weiten Teilen des Alpenvorlandes fielen bis zum Abend bereits 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter. Doch im Bereich des Bodensees und in der nördlichen Schweiz wurden diese Mengen noch um ein vielfaches überschritten. Örtlich wurden heute bereits Regenmengen von 110 bis 140 Liter auf dem Quadratmeter erreicht.



Abb. 3: Gesamtregenmengen in Deutschland am 21. August 2025 bis zum Abend.


Während sich die Wasserstände an den Flüssen in der Mitte Deutschlands verbreitet im Niedrigwasser befinden, steigen sie im Süden nun langsam an. In den nächsten Tagen sind dort überall steigende Pegel zu erwarten. Inwiefern sich die hohen Regensummen am Bodensee auswirken werden, bleibt abzuwarten.


Redaktion meteo.plus