Über den Philippinen hat sich ein tropisches Tief gebildet und sorgt für Unwetter. Gleichzeitig nimmt Tropensturm MARIO weit vor der Westküste Mexikos seinen Weg über das Meer.
MARIO hat seit seinem Wiedererstarken zum Tropensturm zwischenzeitlich an Kraft gewonnen. Doch er schwächt sich nun wieder ab. Mit Windgeschwindigkeiten von 75 bis 93 km/h und einem zentralen Luftdruck von 1004 hPa zieht der Sturm derzeit weit vor der Westküste Mexikos mit nordwestlichem Kurs durch den Ostpazifik. Auch in den nächsten Tagen wird sich das System weiter abschwächen und in ein paar Tagen auflösen.
Am anderen Ende des Pazifiks hat sich über dem Norden der Philippinen das 17. tropische Tief der Saison gebildet. Es zieht nur langsam voran und erreicht Windgeschwindigkeiten von 57 bis 84 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt 1006 hPa. Die Wetterstationen melden vor allem an der Ostküste Windgeschwindigkeiten von 20 bis 40 km/h.
Laut den aktuellen Vorhersagen wird sich das System in den nächsten Tagen zum Tropensturm verstärken und Kurs auf Taiwan nehmen. Anschließend besteht Gefahr für die Südküste Chinas im Südchinesischen Meer.
Potenzial für neue Stürme besteht derzeit nicht nur im Westpazifik im Bereich westlich der Nördlichen Marianen, sondern auch im Nordatlantik sowie erneut vor der Westküste Mittelamerikas. Welcher Sturm zuerst entstehen wird, ist noch unklar. Vor allem im Nordatlantik traten bisher viele der vorhergesagten Stürme nicht auf.