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Turbulentes Wetter auf dem Pazifik

[31.07.2019]

Wer derzeit auf dem östlichen Pazifik zwischen Mexiko und Hawaii unterwegs ist, muss sich auf turbulentes Wetter einstellen. Derzeit sind in dieser Region gleich zwei Hurrikane unterwegs.


Nach längerer Ruhe hat sich die Aktivität von Tropenstürmen in den letzten Tagen deutlich verstärkt. Zumindest im Ostpazifik weit vor der Küste Mexikos und im Chinesischen Meer haben sich teils starke Stürme entwickelt. Im nördlichen Atlantik bleibt es weiterhin still.


Am 28. Juli hatte sich im Ostpazifik Tropensturm ERICK gebildet. Zwei Tage später wurde er zum Hurrikan und erreichte bereits Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 km/h. Heute nahmen diese in Böen bis auf 259 km/h zu. Der zentrale Luftdruck beträgt nur noch 952 hPa. Da der Hurrikan Kurs auf Hawaii nimmt, muss dort ab dem 2. August mit stürmischen und regenreichen Wetter gerechnet werden.


Am 29. Juli bildete sich weit vor der Küste Mexikos ein weiteres Tropentief. Als Siebtes der Saison erreichte es schnell Windgeschwindigkeiten von 57 bis 75 km/h. Am Folgetag wurde der Sturm zum Tropensturm und erhielt den Namen FLOSSIE. Die Windgeschwindigkeiten erreichten in Böen bereits 122 km/h. Am heutigen 31. Juli verstärkte sich FLOSSIE zum Hurrikan und erzeugte Winde mit bis zu 157 km/h.


Seit dem 30. Juli stürmt es auch im Chinesischen Meer. Dort bildete sich im nördlichen Bereich ein Tropentief, das nun mit nördlichem Kurs auf die chinesische Küste zuzieht. Heute wurde der Sturm zum Tropensturm und erhielt den Namen WIPHA. Die Windgeschwindigkeiten erreichen derzeit 66 bis 93 km/h. Schon morgen könnte der Sturm die Küste im Süden Chinas erreichen und dort für Unwetter sorgen.


Die weltweite Tropensturm-Saison hat sich mit ERICK, FLOSSIE und WIPHA in den letzten Tagen sehr belebt. Markant sind vor allem die beiden dicht aufeinander folgenden Hurrikane im Ostpazifik, die durch den noch immer anhaltenden kleinen El Niño gefördert werden. Im Nordatlantik bleibt es hingegen weiterhin ruhig.


Redaktion meteo.plus