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Tropenstürme steuern auf Land zu

[04.02.2026]

Zwei neue Stürme haben sich auf den Welt­meeren ge­bildet. Beide steuern sie auf be­wohnte Ge­biete zu. Ein an­derer Sturm hat sich zu einem Tief ab­ge­schwächt und löst sich auf.


Zuletzt zog im südlichen Indischen Ozean Ex-Zyklon FYTIA über die Mitte Madagaskars hinweg. Zeitweise wurden Windgeschwindigkeiten von 131 bis 167 km/h erreicht. Am 1. Februar schwächte sich der Sturm über der Insel zum Tropentief ab. Doch später verstärkte sich das System vor der Ostküste Madagaskars wieder zum Tropensturm und erreichte noch einmal Windgeschwindigkeiten von 93 bis 122 km/h. Am 3. Februar wurde der Sturm instabil und zog in südöstlicher Richtung in die West­wind­strömung. Zum Glück zog es weit südwestlich der Küste von La Réunion vorbei und verschonte die Insel.


Am 3. Februar bildete sich weit vor der Ostküste der Philippinen das zweite Tropentief diesen Jahres im westlichen Pazifik und steuerte mit westlichem Kurs auf den Inselstaat zu. Heute verstärkte es sich zum Tropensturm und erhielt den Namen PENHA. Die Windgeschwindigkeiten betragen derzeit 66 bis 93 km/h und könnten bis zum Erreichen der Küste noch weiter zunehmen. Der zentrale Luftdruck liegt derzeit bei 1000 hPa.


Schon morgen wird Tropensturm PENHA die Küste der südöstlichen Philippinen erreichen und an Land für Unwetter sorgen. Laut den aktuellen Vorhersagen ist eine erneute Intensivierung zum Tropensturm im Südchinesischen Meer nicht zu erwarten. Dennoch wird es in der gesamten Region sehr windig bleiben.


Im Laufe des heutigen Tages hat sich zudem im südlichen Indischen Ozean ein neues Tropentief gebildet. Es ist das zehnte der Saison und steuert mit südwestlichem Kurs auf die Region von La Réunion und Mauritius zu. Inwiefern es die Inseln treffen wird, steht noch nicht genau fest. Aber eine Entwicklung zum Zyklon ist bereits sehr wahrscheinlich.


Redaktion meteo.plus