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Taifun schwächt sich ab

[02.07.2022]

Taifun CHABA schwächt sich über China ab. Den­noch kommt an an­derer Stelle ein wei­terer Tropen­sturm hinzu. Die Sai­son nimmt Fahrt auf.


Tropensturm CHABA hatte sich bereits heute Morgen zum Taifun verstärkt und steuerte mit Windgeschwindigkeiten von 131 bis 185 km/h auf den Süden Chinas zu. Im Laufe des Tages traf er auf die Küste und zieht nun über China hinweg. Infolge der Reibung mit der Landoberfläche nehmen die Windgeschwindigkeiten ab und liegen derzeit nur noch bei 84 bis 122 km/h. Damit hat sich CHABA wieder zum Tropensturm abgeschwächt. Starke Regenfälle und stürmisches Wetter sorgen in der Region für Unwetter.


Tropensturm AERE ist über die südlichen Inseln Japans hinweggezogen und schwächt sich ab. Mit Windgeschwindigkeiten von 75 bis 113 km/h zieht er ebenfalls auf die Küste Chinas zu, doch nun im Osten des Landes.


In der Karibik ist es wieder ruhig geworden, nachdem dort Tropensturm BONNIE tagelang an der Nordküste Südamerikas entlangzog. Doch nun befindet er sich über Costa Rica und Nicaragua und sorgt mit Windgeschwindigkeiten von 66 bis 84 km/h für stürmisches Wetter. Ergiebige Regenfälle sind ebenfalls dabei. Der Sturm schwächt sich zwar derzeit ab, doch schon morgen wird er in den Ostpazifik wechseln und laut den aktuellen Vorhersagen an der Küste nordwestlich weiterziehen. Anfang der nächsten Woche könnte er wieder deutlich erstarken.


Ein Windsystem an der Ostküste der USA hat heute einen weiteren Sturm hervorgebracht. Der dritte Sturm der nordatlantischen Saison wurde mit Windgeschwindigkeiten von 66 bis 84 km/h schon zum Tropensturm hochgestuft und erhielt den Namen COLIN. Es ist jedoch noch nicht klar, wie lange der Sturm noch existieren wird. Es ist möglich, dass er sich innerhalb der nächsten beiden Tage wieder aufgelöst hat.


Vier Tropenstürme ziehen derzeit über die Meere. Im nördlichen Indischen Ozean sind keine zu verzeichnen, doch auch dort könnte sich an der Südspitze Indiens bald etwas bilden. Auch in der Karibik steigert sich wieder das Potential.


Redaktion meteo.plus