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Stürme werden stärker

[28.08.2021]

Gleich zwei Hurrikane suchen derzeit die mittel­ameri­kani­sche Region heim. Ein weiter­er Sturm folgt bereits. Die Saison läuft damit auf Hoch­touren.


Hurrikan IDA hatte gestern den Westen Kubas überquert und dort zu Unwettern geführt. Nun zieht er im Golf von Mexiko mit nordwestlichem Kurs weiter und erreicht bereits Windgeschwindigkeiten von 141 bis 167 km/h. Der Luftdruck im Zentrum des Sturms liegt derzeit bei 984 hPa. Laut den aktuellen Vorhersagen wird IDA spätestens am Montag in der Region nahe des Mississippi-Deltas auf die Küste der USA treffen. Bis dahin wird der Sturm mit hoher Wahrscheinlichkeit noch an Stärke gewinnen.


Weit östlich der Kleinen Antillen hat sich heute das zehnte Tropentief der diesjährigen Saison des Nordatlantiks gebildet. Wohin TEN ziehen wird, ist noch unklar. Es ist gut möglich, dass sich der Sturm bald wieder auflöst.


Im Ostpazifik zieht seit Tagen NORA vor der Westküste Mexikos entlang. Heute hat sich der Sturm zum Hurrikan verstärkt und erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von 131 bis 157 km/h. Der zentrale Luftdruck ist bereits auf 981 hPa abgesunken. Zudem hat sich der Sturm mittlerweile der Küste deutlich angenähert. Schon morgen dürfte es daher in einigen Küstenabschnitten sehr stürmisch und nass werden.


Die Saison im Nordatlantik hat bereits 10 Tropentiefs entwickelt. Im Ostpazifik hingegen ist NORA der 14. Sturm des Jahres. Nachdem Anfang August vor allem im westpazifischen Raum eine Reihe von Tropenstürmen wütete, spielt sich die Aktivität derzeit im mittelamerikanischen Raum ab. Es bleibt daher spannend, ob und wann es wieder zu einem Wechsel kommt.


Redaktion meteo.plus