Zum Jahresauftakt bringt uns Tief SANDRO den Winter aus dem Norden nach Deutschland. Die Temperaturen steigen dabei aber leider auch etwas an.
Hoch JASMIN südlich von Island und Hoch KAREN über den Britischen Inseln blockieren derzeit die Westwinddrift. Tiefs vom Atlantik kommen daher nicht zu uns durch. Dafür können Tiefdruckgebiete aus dem Norden zu uns gelangen. Auf ROMAN folgt nun SANDRO. Es sorgt bereits im Norden Deutschlands für Schnee und Regen.
Im vorderen Bereich der Warmfront trifft die Luft auf eine kalte bodennahe Luftmasse, die uns durch die letzten Hochs zurückgelassen wurde. Das sorgt für Schneefälle, die derzeit von Köln bis nach fast nach Berlin vielfach anzutreffen sind. Doch lange bleibt der Schnee nicht erhalten.
Die herangetragene Luft ist leider zu warm. Die Temperaturen steigen rasch auf 2 bis 4°C an. Aktuell liegen die Werte nur noch in den Höhenlagen der Mittelgebirge und südlich des Mains verbreitet im Minus. Daher wird der Schnee nicht von Dauer sein.
Laut den aktuellen Vorhersagen wird es aber in den nächsten Tagen kühl bleiben und es soll weiterer Niederschlag aus dem Norden folgen. Die Chancen stehen daher nicht schlecht, dass mit dem nachfolgenden Tief TIZIAN doch noch in einigen Regionen winterliches Wetter einzieht. Anfang der nächsten Woche sacken dann die Temperaturen sehr wahrscheinlich tiefer ab.