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Pegel steigen langsam

[29.12.2020]

In den letzten Wochen brachten viele Tiefs einiges an Regen zu uns, doch die Pegel haben sich nur regional etwas erholt.


Im Dezember fiel mittlerweile einiges an Regen. Regional jedoch fehlt weiterhin ein Großteil des notwendigen Wassers, um die Grundwasserspeicher wieder aufzufüllen. Dies spiegelt sich vor allem in den niedrigen Pegelständen der Flüsse wider. Die folgende Abbildung zeigt die Niederschlagssummen im Dezember 2020.



Abb. 1: Niederschlagssummen für Deutschland im Dezember 2020.


Abbildung 2 zeigt die Niederschlagssummen im November 2020. Deutlich zu erkennen sind die Unterschiede in der Menge. Im Dezember gingen im Westen und Norden 20 bis 60 Liter pro Quadratmeter mehr nieder. Auffällig sind vor allem die Regionen an der Ostseeküste, am Niederrhein und im Rhein-Main-Gebiet. Das sind Gebiete, die gegenüber anderen im November deutlich trockener ausfielen. Im Dezember bekam nun aber auch der Osten Deutschlands etwas mehr ab.



Abb. 2: Niederschlagssummen für Deutschland im November 2020.


Die Flusspegel zeigen aber weiterhin, dass noch viel Regen fehlt. Niedrigwasser wird derzeit selten angezeigt. An den großen Flüssen sogar an keiner Meldestation. Doch liegen die Pegelstände meist nur wenig über dem mittleren Niedrigwasser. Nur an der Mosel sieht es etwas besser aus. Am Niederrhein erreichen die Wasserstände sogar teilweise fast den üblichen Mittelwert. Am Mittel- und Oberrhein kommt jedoch nicht viel nach, sodass auch am Niederrhein die Pegel bald wieder sinken werden. Der Anstieg um teilweise bis zu 2 Meter wird langsam wieder aufgebraucht.


Redaktion meteo.plus