Vor kurzem waren noch mehrere Tropenstürme auf den Weltmeeren unterwegs. Nun haben sie sich fast alle aufgelöst. Doch es sieht nach neuen Stürmen aus.
Zuletzt erreichte Ex-Hurrikan ERIN europäische Gewässer. Derzeit steht es als schwaches Tief über den Britischen Inseln. Der Nachfolger FERNAND zog im Nordatlantik nördlich der Azoren vorbei und löste sich auf. Im Ostpazifik sorgte Tropensturm JULIETTE vor der Westküste Mexikos für Unruhe. Das Land selbst blieb von Unwettern vorschont.
Gestern traf Tropensturm NONGFA auf die Küste des Vietnams und überquerte anschließend auch Laos und Thailand. Dort sorgt er über dem Norden des Landes nur noch als Tropentief für stärkere Regenfälle. Im Laufe des Tages wird sich das System weiter abschwächen und auflösen.
Ansonsten ist es auf den Ozeanen aktuell ruhig. Doch das wird nicht so bleiben. Laut den aktuellen Vorhersagen bildet sich vor der Ostküste der Philippinen wieder ein Tiefdruckgebiet aus, das sich zum Tropensturm entwickeln könnte. Welche Gefahr von diesem Sturm ausgehen wird, ist noch unklar. Vermutlich zieht es in nördlicher Richtung weiter und bedroht keine bewohnten Gebiete.
Im Nordatlantik könnte sich westlich der Kapverden ein neuer Sturm entwickeln. Doch aktuell sieht es nicht danach aus, dass dieser lange durchhalten würde. Im Ostpazifik hingegen besteht eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für einen neuen Tropensturm, der auf seinem Weg in Richtung Westen in die Nähe von Hawaii gelangen könnte.