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Nasser Start in den November

[03.11.2021]

Ein Tief nach dem anderen er­reicht uns in diesen Tagen. Immer wieder zieht Regen durch, doch die Flüsse merken davon kaum etwas.


Tief OCKO brachte heute wieder reichlich Regenwolken zu uns. Vor allem über Rheinland-Pfalz und dem westlichen Hessen fielen verbreitet 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter. Im Grenzgebiet zum nördlichen Luxemburg kamen örtlich auch bis zu 40 Liter zusammen. Im Laufe der Nacht wird sich das Tief über Mitteleuropa immer weiter abschwächen.


Der Regen wird in den nächsten Tagen in den Osten Deutschlands abziehen. In den übrigen Regionen ist zwar weiterhin mit Schauern zu rechnen, doch diese werden weniger. Denn von Westen nähert sich vom Nordatlantik Hoch SILVI. Es wird zum Wochenende für eine Wetterberuhigung sorgen.


Die Temperaturen ändern sich aber voraussichtlich nur wenig. Die Tage werden kaum wärmer, die Nächte bleiben verbreitet sehr kühl, in den Höhenlagen auch frostig.


Die weiteren Aussichten sind noch recht unsicher. Denn von Westen nähert sich Tropensturm WANDA. Dieser zieht derzeit auf die Azoren zu und könnte in Mitteleuropa noch wetterwirksam werden.


Der 100-jährige Kalender gibt für den November 2021 an, dass der Monat "anfangs kalt und klar wird und anschließend sehr durchwachsen bleibt. Wind und Regen wechseln sich dann ab". Aus Sicht der ersten drei Tage lässt sich da aber noch keine Bestätigung dieser Vorhersage finden, zumal sie sich alle sieben Jahre wiederholt.


Die Natur könnte jedenfalls noch deutlich mehr Regen vertragen. Denn die Flüsse weisen nach wie vor recht niedrige Pegelstände auf. Stellenweise werden auch die mittleren Niedrigwasserstände unterschritten.


Redaktion meteo.plus