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Mal kurz sommerlich

[09.05.2021]

Ein Schwall Wärme zieht heute über Deutschland hinweg. Verbreitet wird es sommerlich. Doch von Dauer wird dies leider nicht.


In Teilen Deutschlands zogen heute Morgen noch ein paar Wolken durch. Diese lösen sich derzeit auf. Nur im äußersten Westen bleibt es wolkig und es kann heute sogar noch ein paar Schauer geben.


Ansonsten wird es heute sehr sonnig und warm. Hoch UTINE seht über den Alpen und schenkt uns vorübergehend einen sehr frühsommerlichen Tag, der bei Temperaturen von über 25°C sogar örtlich zum Sommertag werden kann. Meist werden Werte von 23 bis 26°C erreicht. In Schleswig-Holstein bleibt es teilweise noch sehr wolkenverhangen und das Thermometer kommt örtlich nicht über 15°C hinaus. Am Oberrhein hingegen sind 27 bis 28°C möglich. Durch Föhnwirkung könnte es in Garmisch-Partenkirchen heute sogar über 30°C gehen.


Doch Tief HUBERTUS sorgt schon in der Nacht wieder für Abkühlung. Es befindet sich derzeit direkt westlich von Irland und reicht mit seinem Einfluss bis Nordafrika. Es wird wieder kühlere und wolkenreichere Luft zu uns bringen und in den kommenden Tagen für viel Regen sorgen.


Laut den aktuellen Vorhersagen werden schon zu Wochenbeginn im Westen kaum noch Temperaturen von 20°C erwartet. In Teilen Südbayerns sowie in den neuen Bundesländern zieht die heutige Wärme erst morgen durch. 25 bis 27°C werden vorhergesagt. Ab Dienstag sind im Norden nur noch 12 bis 15°C möglich, im Süden 12 bis 20°C. In der Region zu Polen sind auch noch mal bis zu 24°C dabei. Im Verlaufe der Woche wird es von Westen her langsam wärmer. Örtlich können dann 18 bis 20°C erreicht werden.


Mit der Abkühlung zieht auch reichlich Regen durch. Nachdem heute im äußersten Westen und Nordwesten, sowie über Schleswig-Holstein 1 bis 9 Liter Regen fallen können, wird es morgen deutlich nasser. HUBERTUS schickt breite Regenfronten, die die Woche im Westen mit bis zu 10 Liter pro Quadratmeter einleiten. Im Südwesten sind auch bis zu 20 Liter und mehr möglich.


Auch am Dienstag wird sich das Regenband nicht großartig fortbewegt haben und erreicht in den gleichen Regionen Regensummen von 10 bis 20 Litern. In Schleswig-Holstein sind bis zu 30 Liter möglich. In den östlichen Regionen können örtlich durch Schauer und Gewitter ebenfalls bis zu 20 Liter pro Quadratmeter fallen.


Ab Mittwoch betreffen die ergiebigen Regenfälle meist nur noch den Süden und Osten des Landes. In weiten Teilen Bayerns und des südlichen Baden-Württembergs sind auch 40 bis 50 Liter möglich. Es muss daher mit stark steigenden Pegeln an Rhein und Donau, sowie an deren Zuflüssen, gerechnet werden. Aber auch an der Elbe und in Norddeutschland kann es an den Flüssen zu hohen Wasserständen kommen.


Redaktion meteo.plus