Tropensturm DUJUAN zieht seit Tagen durch den Westpazifik. Nach einigen Richtungswechseln nähert er sich nun Japan an. Wird er sich noch intensivieren und die Stärke eines Taifuns erreichen?
Am 14. September bildete sich weit östlich von Guam das 25. Tropentief der Tropensturm-Saison im Westpazifik. Es zog etwas orientierungslos mal westlich, mal nördlich weiter. Schließlich zog das System nordöstlich von Guam vorbei und bog nach Norden ab. Dabei verstärkte sich der Sturm zum Tropensturm und erhielt den Namen DUJUAN. Bewohnte Inseln waren noch nicht in Gefahr.
Doch im weiteren Verlauf wechselte er seinen Kurs wieder in Richtung Westen und überquerte dabei als starker Tropensturm die japanischen Ogasawara-Inseln. Mit Windgeschwindigkeiten von 113 bis 157 km/h sorgte er dort für Unwetter.
Mittlerweile ist DUJUAN weiter nach Westen gezogen und nimmt Kurs auf die Küste Japans. Doch laut den aktuellen Vorhersagen wird er nicht die südlichen Inseln erreichen, sondern in einem Bogen nach Norden schwenken und die Ostküste der Hauptinsel streifen.
Ob sich DUJUAN aber noch zum Taifun entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Die meisten Prognosen gehen nicht davon aus. Der japanische Wetterdienst hingegen sieht die Chance, dass sich DUJUAN noch zum Taifun entwickelt. Aber die Sache wird knapp. Aktuell zieht er weiterhin mit Windgeschwindigkeiten von 113 bis 157 km/h weiter. Der zentrale Luftdruck liegt bei 975 hPa.
Weitere Tropenstürme sind derzeit nicht unterwegs. Doch die Prognosen sagen für die nächsten Tage die Bildung neuer Stürme voraus. Schon Anfang der Woche könnten zwei neue Tropenstürme im Ostpazifik für Unruhe sorgen. Ab Dienstag steht dann möglicherweise bei den Nördlichen Marianen ein neuer Sturm an. Aber auch im Norden des Indischen Ozeans könnte sich an der Ostküste Indiens ein Sturm entwickeln.