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Im Norden deutlich wärmer

[29.08.2025]

Ex-Hurrikan ERIN bestimmt der­zeit das Wetter in Mittel­europa. Eine Regen­front nach der an­deren schiebt den Sommer so lang­sam weg.


Derzeit ziehen viele Regenfronten über Mitteleuropa hinweg. Bei uns in Deutschland regnete es in den letzten Tagen vor allem in der Mitte und im Süden. Auch heute sind wieder kräftige Regenfälle in der Südosthälfte unterwegs. Ursache ist Ex-Hurrikan ERIN, der zuletzt als starkes Tief bis südlich von Grönland gelangte.


Als deutlich schwächeres Tief befindet sich ERIN nun über den Britischen Inseln und schiebt warme und regenreiche Luft aus dem Südwesten zu uns. Während das Thermometer aber im Süden Deutschlands bei Regenwetter nur auf 18 bis 22°C ansteigt, sind im Norden 23 bis 27°C zu erwarten. Auch in den nächsten Tagen setzt sich dieses Verhältnis fort.


Am Sonntag und Montag zieht aber auch im Norden wieder einiges an Regen durch. Im Süden sowieso. Nach kurzer Beruhigung geht es ab Mittwoch erneut mit Regen weiter, der sich in den Folgetagen auch in den Osten ausbreitet. Die Temperaturen bleiben tagsüber aber oft zwischen 18 und 25°C hängen. Der Sommer schließt scheinbar mit feuchtwarmen Wetter ab.


Die Pegelstände liegen derzeit eher im unteren Bereich. Im Süden des Landes werden trotz des vielen Regens nur Werte von knapp über dem Niedrigwasser registriert. In der Nordhälfte werden an allen größeren Flüssen Pegelstände im Niedrigwasser angezeigt. Inwiefern sich die heute in Tschechien auftretenden starken Regenfälle auf den Pegelstand der Elbe auswirken, bleibt abzuwarten. Hochwasser ist aber aufgrund der aktuell niedrigen Pegel nicht zu erwarten.


Redaktion meteo.plus