Nachdem Hurrikan POLO einige Tage vor der Westküste Mexikos entlangzog, steuert er nun auf die Küste zu. Er bedroht derzeit den Süden der Halbinsel Kalifornien. Aber auch ein weiterer Sturm könnte bald die Region treffen.
Hurrikan POLO hat mit seinen Ausläufern mittlerweile den Süden der mexikanischen Halbinsel Kalifornien erreicht und sorgt mit Windgeschwindigkeiten von 185 bis 222 km/h für extreme Unwetter. In der kommenden Nacht wird es zum Landgang kommen. Laut den aktuellen Vorhersagen wird POLO auch über den Golf von Kalifornien nach Mexiko hineinziehen. Es sind daher auch im Landesinneren starke Unwetter zu erwarten.
Unterdessen zieht im auch Tropensturm RACHEL vor der Westküste Mexikos entlang. Die Prognosen zeigen bisher an, dass sich RACHEL in den kommenden Tagen zum Hurrikan entwickelt und ebenfalls Kurs auf die Südspitze der Halbinsel Kalifornien nimmt. Dort könnte er mit Windgeschwindigkeiten von 157 bis 194 km/h die Küste erreichen.
Hurrikan NOLO zieht im zentralen Pazifik weiterhin südlich von Hawaii vorbei. Doch er dreht mittlerweile Richtung Norden ab und wird in den nächsten Tagen über die kleineren westlichen Inseln Hawaiis ziehen. Noch immer mit der Stärke eines Hurrikans wird NOLO für kräftige Unwetter sorgen.
Taifun SURIGAE schwächt sich zwar im Westpazifik wieder langsam ab, doch er sorgt auf dem Meer östlich der japanischen Ryukyu-Inseln für Unwetter. Im Laufe der nächsten Tage wird der Sturm vor der Ostküste Japans vorbeiziehen und sich zum Tropensturm abschwächen. Derzeit betragen die Windgeschwindigkeiten aber noch 141 bis 194 km/h.
Auf dem Nordatlantik nimmt die Tropensturm-Saison mittlerweile auch Fahrt auf. FAY zieht noch immer als Tropentief durch den mittleren Bereich des Nordatlantiks und wird sich bald auflösen. Zwischenzeitlich zog Tropenstum GONZALO über die Kapverden hinweg. Das Sturmsystem hat sich bereits aufgelöst.
Doch auf halber Strecke zwischen den Bermudas und den Azoren hat sich heute ein neuer Tropensturm gebildet. Mit HANNA zieht dort nun der 8. Sturm der Saison Richtung Osten weiter. Die Vorhersagen gehen aktuell davon aus, dass sich der Sturm Anfang Oktober bereits wieder auflöst.