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Fünf Tropenstürme

[16.08.2020]

In der Region Nord­amerikas sind derzeit fünf Tropen­stürme unter­wegs. Meist bleiben sie schwach. Das Wett­rennen zwischen den Meeren setzt sich damit fort.


Im Nordatlantik schwächt sich südlich von Neufundland Tropensturm KYLE langsam ab und wandelt sich in ein Tiefdruckgebiet um. Derzeit zieht es östlich weiter und befindet sich auf 40N 58.9W. Der zentrale Luftdruck beträgt 1003 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 66 bis 84 km/h.


Tropensturm JOSEPHINE schwächt sich nördlich der Antillen ebenfalls ab und wird zum Tropenstief. Derzeit zieht der Sturm noch mit west-nordwestlichem Kurs auf 20.4N 65W weiter. Der zentrale Luftdruck beträgt 1009 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 57 bis 75 km/h.


Mit JOSEPHINE zog der elfte Sturm durch den Nordatlantik. Wie bereits seit Saison-Beginn festzustellen war, gibt es im Atlantik und im Ostpazifik ein regelrechtes Wettrennen. Dort zog bis gestern noch das zehnte Tropentief über das Meer. Heute bildeten sich dort gleich zwei neue Stürme.


Tropentief TEN-E zieht im Ostpazifik mit nord-nordwestlichem Kurs auf 13.7N 134W weiter und bleibt weiterhin sehr schwach. Der zentrale Luftdruck beträgt 1006 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 57 bis 75 km/h.


Hinzu kam heute morgen unserer Zeitrechnung Tropentief ELEVEN-E. Dieses bildete sich im Laufe des Tages sogar zum Tropensturm aus und erhielt den Namen FAUSTO. Derzeit zieht er mit nord-nordwestlichem Kurs auf 20.7N 119.6W weiter. Der zentrale Luftdruck beträgt 1004 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 66 bis 84 km/h.


Während den Mittagsstunden des Ostpazifiks bildete sich vor der Westküste Mittelamerikas Tropentief TWELVE-E. Derzeit zieht der Sturm mit west-nordwestlichem Kurs auf 11.3N 97.3W weiter. Der zentrale Luftdruck beträgt 1005 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 57 bis 75 km/h.


Damit hat der Ostpazifik nun mit dem zwölften Sturm wieder einen Vorsprung gegenüber dem Nordatlantik. Es ist selten, dass die beiden Weltmeere derart gleichauf sind. Es bleibt spannend, welche Region mehr Stürme ausbilden wird. Zum Glück sind die Stürme in dieser Saison bisher alle recht schwach.


Redaktion meteo.plus