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FREDDY erreicht Madagaskar

[21.02.2023]

Zyklon FREDDY hat Madagas­kar mit voller Wucht er­reicht. Schon auf den Inseln weiter öst­lich sorg­te er für Un­wetter. Und der nächs­te Sturm steht be­reits auch in den Start­löchern.


Schon seit Tagen war klar, dass Zyklon FREDDY mit voller Wucht auf Madagaskar treffen würde. Heute war es soweit. Hoher Wellengang, starke Orkanböen und ergiebige Regenfälle sorgten an der mittleren Ostküste für Unwetter.


Mittlerweile hat sich FREDDY zum Tropensturm abgeschwächt und zieht über die Mitte der Insel hinweg. Sein Kurs führt ihn west-südwestlich weiter in Richtung der Straße von Mosambik. Die Windgeschwindigkeiten erreichen noch 113 bis 157 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt 971 hPa.


Zuvor hatte der Zyklon Mauritius und La Réunion gestreift. Auf La Réunion wurden in Küstennähe Windgeschwindigkeiten von 60 bis 80 km/h, auf den Bergen sogar bis zu 171 km/h registriert. Die Niederschlagsmengen lagen an der Ostküste meist bei 5 bis 10 Liter pro Quadratmeter. Auf den Bergen wurden bis zu 180 Liter pro Quadratmeter erfasst.


Die aktuellen Vorhersagen gehen davon aus, dass sich FREDDY nach der Überquerung Madagaskars wieder zum Tropensturm verstärken wird. Am Freitag könnte dann die Küste von Mosambik getroffen werden. Die Windgeschwindigkeiten werden jedoch nur Orkanstärke erreichen. Dennoch muss mit starken Regenfällen gerechnet werden.


Weiter östlich hat sich nun auch das achte Tropentief der diesjährigen Saison im südlichen Indischen Ozean gebildet. Dieses wird sich im Laufe der nächsten Tage zu einem Tropensturm ausbilden und fernab bewohnter Inseln über den Ozean ziehen.


Redaktion meteo.plus