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Flüsse in Deutschland im Niedrigwasser

[23.07.2018]

Die geringen Niederschlagssummen der letzten Monate spiegeln sich deutschlandweit in niedrigen Pegeln der Flüsse wider. Schauer und Gewitter der letzten Wochen entspannen die Lage kaum.


Nach einem Januar, der deutschlandweit reichlich Regen brachte, wurden die Monate deutlich trockener. Im März und April erreichten nur die nördlichen und nordöstlichen Gebiete ihre statistischen Mittelwerte. Ansonsten blieb es teils weit unter dem Soll. Die Monate Mai und Juni wurden verbreitet sehr trocken. Oft fehlte mehr als die Hälfte des Niederschlags. Und das, was die Wolken an Regen brachten, ging häufig in Schauern und Gewittern nieder und blieb dabei meist lokal.


Gerade seit Mitte Juni, als die Schafskälte in abgeschwächter Form durch Deutschland zog und stellenweise Landregen brachte, setzte sich die Trockenheit erneut rigoros fort. Dies schlug sich nicht nur in immer häufiger auftretenden Bränden auf Feldern und in Wäldern nieder, sondern auch in der Höhe der Flusspegel.


Aufgrund der Trockenheit herrscht bereits seit langem an fast allen Flüssen Deutschlands Niedrigwasser. Die Regenfälle, sofern sie als Schauer oder Gewitter niedergehen, sorgen kaum für Entspannung, da die Landschaft aufgrund der ausgetrockneten Böden das Wasser nur schwer aufnehmen kann und dieses dann schneller abfließt.


Mit Beginn der neuen Woche sehen die Vorhersagen bei steigenden Temperaturen wieder eine trockenere Zeit voraus. Die Gewitterwahrscheinlichkeit nimmt in einige Regionen aufgrund der schwüleren Luft zu, doch werden nicht alle davon profitieren. Wer profitieren wird, ist aufgrund der sehr lokal agierenden Schauer und Gewitter schwer zu sagen.


Redaktion meteo.plus