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Flüsse erholen sich nur wenig

[09.10.2020]

Mit dem Herbst begann in Deutschland eine nassere Zeit. Viel Regen zog bereits durch. Die Flüsse jedoch sind immer noch von der langen Trockenheit gezeichnet.


Ende September gab es in weiten Teilen Deutschlands viel Regen. Vor allem im Osten wurden einige Regentage verzeichnet. Der Oktober begann hingegen im Westen deutlich nasser als in der Mitte und im Osten. Dementsprechend geht es den Flüssen im Westen etwas besser als in den östlichen Bundesländern.


An Rhein, Lahn, Mosel und Donau wird derzeit kein Niedrigwasser verzeichnet. Die Pegel waren hier in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Teilweise liegen sie aber auch nur knapp über dieser Wasserstandsmarke. An Neckar und Main hingegen liegen die Pegel noch verbreitet im Niedrigwasserbereich.


Im Oktober kam bisher wenig Regen in die Mitte und den Osten des Landes. Daher steht den Flüssen weiterhin nur wenig Wasser zur Verfügung. Vor allem an der Weser gibt es meist starkes Niedrigwasser. An der Elbe werden derzeit zwar keine Niedrigwasserstände registriert, doch liegen einige Pegel nur knapp darüber. Zur letzten Monatswende stiegen die Pegel verbreitet um einen Meter an, gingen dann aber in den letzten Tagen aufgrund der geringen Regenmengen wieder zurück.


Laut den aktuellen Vorhersagen zieht der heutige Regen Richtung Süden ab. Dort werden morgen örtlich noch 10 bis 18 Liter erwartet. Die neue Woche beginnt verbreitet weniger nass. Meist werden nur im Westen und an der Nordseeküste größere Regenmengen erwartet. Dennoch bleibt es durchwachsen. Die Temperaturen erreichen ab dem Wochenende meist nur noch 12 bis 13°C. Nachts sinkt das Thermometer meist auf 5 bis 3°C ab. Im Süden Baden-Württembergs und Bayerns kann es auf der Alp und im Alpenvorland auch schon mal leicht frostig werden.


Redaktion meteo.plus