Erneut gab es eine frostige Nacht in Deutschland. Temperaturen von bis zu -10°C traten auf. Nur in wenigen Regionen fielen die Werte nicht in den negativen Bereich. Wie lange geht das nun noch so weiter?
Der Winter hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Nachdem heute morgen die Temperaturen wieder fast überall im Minusbereich lagen, stiegen die Werte auch nicht überall über die Null-Grad-Marke. Vor allem die Osthälfte blieb meist 2 bis 4 Grad unter Null. In der Nacht traten nur im südlichen Oberrheingraben und in einigen höher gelegenen Alpentälern Werte um 0°C auf. Tagsüber stiegen die Temperaturen dann im Westen auf +1 bis +2°C. Im südlichen Oberrheingraben an der Grenze zur Schweiz waren sogar bis zu 6°C dabei.

Laut den aktuellen Vorhersagen geht es auch in den nächsten Tagen auf diese Weise weiter. Nachts ist verbreitet Frost angesagt, tagsüber vor allem im Westen leicht im Plusbereich. Im Laufe der kommenden Woche steigen die Werte langsam an, Grad für Grad. Doch in den neuen Bundesländern bleibt es regional weiterhin frostig.
In Kanada und den USA macht sich derzeit ebenfalls Kälte breit. Aber noch etwas intensiver. Die folgende Temperaturkarte zeigt die aktuellen Werte am Vormittag. Während im Süden Floridas 25 bis 28°C herrschen, treten an den großen Seen noch Werte um -20°C auf. Die Kälte hat sich weit nach Süden ausgebreitet, sodass sogar im Norden Floridas schon Werte um 0°C auftreten.

Auch in Kanada treten eisige Temperaturen auf. Dort zeigt das Thermometer auch tagsüber tiefnegative, zweistellige Werte an. Zeitweise werden nachts -30 bis -40°C erreicht. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich das Wetter über Nordamerika in unsere Richtung verlagert. Meist brauchen solche Kälteextreme 4 bis 6 Wochen, um schließlich in Europa zu wirken.