Hurrikan ERIN zieht im Atlantik vor den Großen Antillen vorüber. In der Nacht legte er noch einmal kräftig zu, schwächt sich zum Glück aber schon wieder etwas ab.
Hurrikan ERIN sorgt im Nordatlantik vor den Großen Antillen für Unruhe. Auf den Inseln in der Region ist es bereits etwas windiger geworden. Aus Puerto Rico werden Windgeschwindigkeiten von 20 bis 45 km/h gemeldet. In der Dominikanischen Republik ist es hingegen noch ruhig. Vor der Küste hat die Schifffahrt jedoch große Probleme.
Aktuell sorgt dort ERIN für Windgeschwindigkeiten von 222 bis 269 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt 937 hPa. Damit erreicht er derzeit Stärke 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala. Doch in der Nacht war er sogar noch etwas stärker. Die Windgeschwindigkeiten betrugen gegen 21 UTC 259 bis 315 km/h und der Luftdruck im Zentrum sank zwischenzeitlich auf 915 hPa ab. Dies klassifizierte ihn mit der höchsten Stufe 5.
Laut den aktuellen Vorhersagen dreht ERIN bald in Richtung Norden ab und verschont weitere Inseln der Region. Doch auf seinem Weg nach Norden hält er seine Intensität fast bei. Kategorie 3 bis 4 erwartet man auch noch in den nächsten Tagen. Am Mittwoch und Donnerstag wird es dann auf den Bermudas sehr windig und es fällt einiges an Regen. Im weiteren Verlauf zieht der Sturm schließlich in nordöstlicher Richtung weiter.
Die übrigen Ozeane sind derzeit ruhig. Es treten keine Tropenstürme auf. Doch im Nordatlantik baut sich zwischen den Kapverden und den Kleinen Antillen immer wieder etwas Potenzial auf. Ein neuer Sturm scheint sich daraus aber erst einmal nicht zu bilden.
Ab Mittwoch sieht es jedoch so aus, als würde sich im Westpazifik weit östlich der Philippinen ein neuer Tropensturm entwickeln, der in den nachfolgenden Tagen Kurs auf den Norden des Inselstaates nimmt.