Taifun BAVI hat sich über China zum Tropensturm abgeschwächt und sorgt für Unwetter. Vor allem die Region um Shanghai und westlich davon ist betroffen. Der Sturm wird voraussichtlich noch einige Zeit durchhalten.
Nachdem BAVI als Taifun über die südlichen Inseln Japans hinwegzog und die Nordspitze Taiwans streifte, zog er nordwestlich weiter und traf vor rund 12 Stunden auf die Küste Chinas. Dort schwächte er sich rasch ab. Als Tropensturm zieht er nun durch die Region direkt westlich von Shanghai.
Die Windgeschwindigkeiten betragen derzeit 84 bis 122 km/h und der Luftdruck im Zentrum ist wieder auf 980 hPa angestiegen. Die folgende Karte zeigt die aktuellen Windrichtungen in der Region von Shanghai im Osten Chinas. Dadurch wird auch der Wirkungskreis des Sturms sichtbar.

Die Windgeschwindigkeiten betragen an der Küste noch immer 30 bis 60 km/h. Aber auch im Landesinneren registrieren die Wetterstationen verbreitet 20 bis 30 km/h. Auf den südlichen Inseln Japans und auf Taiwan beruhigt sich das Wetter wieder.
Laut den aktuellen Vorhersagen zieht Tropensturm BAVI nördlich weiter und überquert weiterhin die Küstenregionen im Osten Chinas. Es besteht die Möglichkeit, dass sich BAVI nach einer Abschwächung zum Tropentief im Ostchinesischen Meer erneut zum Tropensturm verstärkt und in zwei Tagen über Nordkorea hinwegzieht.
Weitere Stürme sind derzeit nicht auf den Weltmeeren unterwegs. In den nächsten Tagen baut sich jedoch im Ostpazifik ein gewisses Potenzial auf. Ob sich vor der Westküste Mexikos ein Tropensturm bildet, bleibt jedoch abzuwarten. Auch im Westpazifik östlich der Nördlichen Marianen besteht in den kommenden Tagen die Wahrscheinlichkeit für einen neuen Sturm.