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Viele neue Sonnenflecken

[04.12.2022]

Nach einer längeren Zeit mit weni­gen Flecken auf der Sonne, sind nun viele neue hin­zu­ge­kom­men. Eini­ge von ihnen fallen wie­der be­son­ders groß aus.


Vor wenigen Tagen konnte man nur wenig auf der Sonne sehen. Meist waren nur kleine Fleckengruppen unterwegs, die eher unscheinbar vorüberzogen. Doch seit Anfang des Monats kamen viele neue Gruppen hinzu, die teilweise wieder besonders groß wurden. Der Aktivitätsindex hat mittlerweile sogar wieder ca. 110 erreicht.


Leider spielte oft das Wetter nicht mit, um einen Blick auf die Sonne zu erhalten. Doch wenn in den nächsten Tagen eine Möglichkeit besteht, lohnt es sich mit geeigneten Mitteln, mehrere große Fleckengruppen zu beobachten.


Derzeit sind sechs aktive Regionen zu sehen. Im Nordwesten der Sonne befindet sich Gruppe 3152. Sie ist kaum noch zu erkennen und wird in zwei Tagen am Horizont verschwinden. Weit im Südwesten befindet sich die Region 3154. Sie besteht zwar aus zwei Flecken, ist jedoch wenig aktiv.


In der Mitte der nördlichen Sonnenscheibe befindet sich eine Gruppe, die aus vielen kleinen Flecken besteht. Als Region 3155 gehört sie auch zu den neueren Gruppen, doch es ist unklar, ob sich die Struktur in den nächsten Tagen noch weiter ausbreiten wird. Etwas weiter östlicher hat sich heute eine weitere Gruppe aus ein paar kleinen Flecken gebildet, die jedoch noch keine Laufnummer erhalten hat.


Interessanter sind die beiden Gruppen im Osten der Sonne. Die aktive Region 3153 befindet sich im Südosten und besteht aus mehreren größeren Flecken, die wieder eine beachtliche Größe erreichen. Der westlichste Fleck von ihnen misst den gleichen Durchmesser wie unsere Erde.


Im Nordosten ist die aktive Region 3156 unterwegs. Sie besteht aus mehreren kleineren Flecken und geht in der Aufmerksamkeit unter, die eine weitere Gruppe nahe am östlichen Rand erzeugt. Dort tauchte heute die neueste Gruppe 3157 auf. Sie ist nicht besonders groß, doch entwickelt sie derzeit eine fast unterunterbrochen hohe Aktivität.


Es bleibt spannend, wie sich die neuen großen Gruppen in den nächsten Tagen entwickeln werden. Sie versprechen jedenfalls mehr als die vorherigen Gruppen in den letzten Wochen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass in den nächsten Tagen das Wetter besser mitspielt.


Redaktion meteo.plus