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Aktive Region taucht erneut auf

[26.09.2017]

Nachdem die Sonnenaktivität Anfang des Monats außergewöhnlich hoch lag, blieb es anschließend mit geringen Werten relativ ruhig. Nun taucht die starke Region erneut auf.


Auf über 130 Punkte stieg Anfang September der Index der Sonnenaktivität. Wir berichteten damals von den Sonnenfleckengruppen 2673 und 2674, die eine hohe Intensität aufwiesen. Zwischen dem 8. und 11. des Monats verschwanden sie am Westhorizont und ließen die Aktivität rasch zurückgehen.


Da die Sonne rund 27 Tage benötigt, sich einmal um sich selbst zu drehen und uns das gleiche Gesicht zu zeigen, sehen wir nun die Überreste der Sonnenflecken, die uns vom Monatsbeginn noch bekannt sind. Derzeit hat die südlichere Gruppe die Nummer 2682 erhalten. Die nördlichere ist gerade erst am Osthorizont erschienen und wird mit der Nummer 2683 geführt werden.



Abb. 1: Die Sonnenfleckengruppen mit den Nummern 2682 und 2683 in der linken Hälfte haben eine komplette Sonnenrotation überstanden und könnten erneut sehr aktiv werden.



Bereits seit ein paar Tagen hält sich in der südlichen Sonnenhemisphäre die Fleckengruppe 2681 auf, deren größter zentraler Fleck sich langsam verkleinert. Doch in der näheren Umgebung entstehen nun viele kleine Flecken, die die Intensität wieder erhöhen werden.


Die Fleckengruppe 2682 weist bereits in einem weiten Umfeld helle Bereiche auf, die auf eine hohe Aktivität schließen lassen. Aufgrund der Ausrichtung zum nahen Sonnenrand sind jedoch bisher kaum Sonnenflecken erkennbar. Bei der Gruppe weiter nördlich ist in der Umgebung ebenfalls schon eine rege Aktivität erkennbar. Der Sonnenfleckenindex dürfte also in den nächsten Tagen wieder deutlich zunehmen.


Da es in den kommenden Tagen noch freundlich und vielfach sonnig bleibt, beginnt für entsprechend ausgerüstete Hobbyastronomen wieder eine schöne Beobachtungszeit. Gerade hat der südlichere große Fleck die Form eines Herzens. Erst am Donnerstag und dann am Wochenende ist wieder mit stärkerer Bewölkung und ergiebigen Regenfällen zu rechnen.


Redaktion meteo.plus