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Schneemenge im Norden nimmt langsam zu

[07.12.2020]

Die Schneemenge in der nördlichen Hemisphäre nimmt langsam zu und gleicht einen anderen Verlust mehr als aus.


Im November hat die Schneemenge in der Nordhemisphäre eine durchschnittliche Fläche von 35,97 Millionen Quadratkilometern eingenommen. Gegenüber dem Vormonat bedeutete dies eine Zunahme um 14,75 Millionen Quadratkilometern und damit im Rahmen der üblichen Entwicklung. Generell liegen die Werte jedoch unter denen des Vorjahres.


Trotz allem setzt sich wie bereits im Oktober auch im November der langfristige Aufwärtstrend fort, der seit Ende der 1980er Jahren stattfindet. Für den Dezember ist ein solcher Trend zu mehr Schnee kaum feststellbar. Dennoch bleibt für den letzten Monat des Jahres das langfristige Niveau der Schneebedeckung bei etwa 44 Millionen Quadratkilometern.


Auch wenn das Meereis in den nördlichen Breiten im Laufe der letzten 30 Jahre speziell im November um rund 2 Millionen Quadratkilometer abgenommen hat, konnte die Schneefläche auf den Kontinenten der Nordhemisphäre im gleichen Zeitraum die Fläche mit einem Zuwachs um 4 Millionen Quadratkilometern ausgleichen. Die reflektierende Fläche hat damit im ersten Wintermonat deutlich zugenommen. Für den Dezember gilt dies jedoch nicht. Der jahresletzte Monat verzeichnet insgesamt einen Verlust von einer Million Quadratkilometern.


Redaktion meteo.plus