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Messstationen bestätigen die zu hohen Temperaturen

[20.03.2019]

Wie schon die Satelliten im letzten Monat feststellten, liegen die globalen Temperaturen weiterhin zu hoch. Dennoch haben die weltweiten Messstationen eine etwas niedrigere Abweichung ergeben.


Auf Basis der Messstationen berechnet gingen die weltweit zu hohen Temperaturen ein wenig zurück. Nach einem Januar, der 0,88°C zu warm war, folgte ein Februar, dessen Plus bei 0,79°C lag. Die Satelliten hatten zuletzt ein gleichbleibendes Plus von 0,69°C gemessen. In der Nordhemisphäre ging die positive Abweichung um 0,18°C auf 0,82°C zurück. In der Südhemisphäre blieb das klimatische Plus nahezu gleich. Es erhöhte sich nur minimal auf 0,76°C.


Der Rückgang der klimatischen Abweichungen ging vor allem von den Kontinenten aus. Im Norden wurde es über der Landoberfläche nur noch 1°C zu warm. Das war eine Verringerung um 0,49°C. Mit einer Reduzierung um 0,33°C war es im Süden nur noch 1,16°C zu warm. Im Mittel war es weltweit über dem Land 1,04°C zu warm.


Über den Ozeanen nahm das klimatische Plus im weltweiten Schnitt leicht zu. Auch in den einzelnen Hemisphären wurden die gleichen Trends festgestellt. Die Abweichungen liegen sogar gleichmäßig verteilt. Im Norden war es 0,72°C zu warm, im Süden 0,69°C. Im weltweiten Durchschnitt ergibt sich damit ein Plus von 0,7°C.


Die derzeit hohen klimatischen Abweichungen lassen sich auf den kleinen El Niño im Pazifik zurückführen, der im Februar noch immer positive Werte aufwies. Man geht davon aus, dass er sich in den nächsten Monaten abschwächen wird und somit die globalen Temperaturen wieder etwas zurückgehen können.


Redaktion meteo.plus