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La Niña schwächt sich langsam ab

[08.02.2018]

Im Ostpazifik vor den Küsten Mittel- und Südamerikas liegen die Temperaturen derzeit zu niedrig. Eine La Niña fördert dort kalte Wassermassen an die Oberfläche.


Als im August letzten Jahres der ENSO-Index wieder in den negativen Bereich fiel und dieser Trend auch in den Folgemonaten bestehen blieb, kam es im Ostpazifik zu einer La Niña-Situation. Deutlich kühlere Wassermassen werden bei diesem Phänomen an die Oberfläche gehoben und senken damit die Wassertemperaturen in der Region. Auch bis zur Jahreswende setzte sich dies fort. Die Temperaturen sanken sogar noch weiter ab.


Im Dezember 2017 wurde der niedrigste Wert der aktuellen Phase erreicht. Im Januar erwärmte sich die Region wieder langsam, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die La Niña-Phase damit ihren Höhepunkt überschritten hat und sich die Erwärmung mindestens bis in die Mitte des Jahres fortsetzen wird. Ob die Temperaturen dann noch unter Normal liegen oder eine kurze Warmphase mit zu hohen Werten beginnt, lässt sich aus dem derzeitigen Verhalten der ENSO noch nicht ableiten.


Redaktion meteo.plus