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Globale Temperatur geht weiter zurück

[04.03.2018]

Die Satellitendaten zeigen für Februar 2018 wie schon im letzten Monat einen starken Rückgang der weltweiten Durchschnittstemperatur. Regional gibt es jedoch große Unterschiede.


Mit einer Abweichung von nur 0,265 Grad Celsius über der klimatischen Durchschnittstemperatur ist es im vergangenen Monat deutlich kühler geworden. Wie schon im Janaur geht der Trend derzeit stark nach unten. Die Nordhemisphäre kühlte sich zuletzt deutlich stärker ab als die Südhemisphäre, die sogar ein leichtes Plus verzeichnete.


Die nördlichen Landflächen sind im vergangenen Monat um über 0,9 Grad Celsius kühler geworden. Vor allem ab dem 60sten Breitengrad in Richtung des Nordpols schlug der Temperaturrückgang im Laufe eines Monats mit fast 1,4 Grad zu Buche. Im Durchschnitt war es in der Nordhemisphäre 0,152 Grad zu kalt. Die Südhemisphäre war nur leicht kühler geworden und weist derzeit noch eine positive Abweichung von 0,165 Grad Celsius auf.


Auf den Ozeanen hat sich hingegen nur wenig geändert. Insgesamt hat dort die Temperatur nur leicht zugenommen und liegt derzeit weltweit 0,379 Grad Celsius über dem klimatischen Mittelwert. Der Kontrast zwischen den nördlichen und südlichen Meeren hingegen bleibt seit einigen Monaten bestehen. Die Ozeane des Nordens weisen ein etwas mehr als 0,5 Grad Celsius höheres Temperaturniveau auf als die Meere im Süden.


Da die derzeitigen Prognosen für die nächsten Jahren keinen neuen starken El Niño anzeigen, dürften sich die Temperaturen auf dem derzeitigen Niveau halten. Damit würde die weltweite Durchschnittstemperatur, zumindest auf Basis der Satellitenwerte, weiterhin im konstanten Trend der letzten 20 Jahre verbleiben.


Redaktion meteo.plus